22.06.2019 Samstag  Wasserskifreizeit wieder ein voller Erfolg

Wasserskimeute Bergen.

Eine Anlage für uns allein.

Groß und klein gemeinsam.

Wakeboardmädels.

Wasserski ist spitze!

Hermann sorgt für Action!

Christoph fährt in den Sonnenuntergang.

Was vor 20 Jahren als Ausflug für die Trainer der Schwimmgruppen begann, ist inzwischen eine Fahrt für die ganze DLRG-Familie und ein fester Termin im Kalender der DLRG Ortsgruppe Bergen e.V. geworden. Die Jugend bezeichnet dieses Wochenende sogar als "das Ereignis des Jahres". Ende Juni war es wieder soweit, über 50 Mitglieder der Ortsgruppe aus allen Altersbereichen packten ihr Feldbetten, Schlafsäcke und Schwimmsachen ein und brachen auf zur Wasserski- und Wakeboardanlage in Süsel. Einige sind schon so lange dabei, dass sie bereits ihre eigenen Wakeboards oder ähnlichen Gefährte im Gepäck hatten und damit -wie jedes Jahr- den Busfahrer beim Packen des Reisebusses ins Schwitzen brachten. Am Ende passte aber alles und es konnte los gehen. In den knapp drei Stunden Fahrzeit stieg die Vorfreude kontinuierlich an, sodass die Stimmung bei Ankunft auf dem Campingplatz und Begrüßung durch das Vorab-Kommando schon auf dem ersten Höhepunkt war. Die Schwimmtasche schon über der Schulter, schnappten sich die meisten im Vorbeilaufen schnell ein Bratwürstchen auf die Hand und wollten nur wissen, welche Wasserskianlage sie stürmen durften. Der Bus war noch nicht wieder losgefahren, so schnell waren die jungen und junggebliebenen DLRGler auf dem Wasser. Nach zwei Stunden konnte heiß geduscht werden und der Grill wurde noch einmal angeheizt. Nun überwog der Hunger und es wurde gemütlich zusammen gesessen, gespeist und geklönt. Nach ein, zwei Runden Karten- oder Brettspiel verschwanden die Meisten früh in die Schlafsäcke, denn am nächsten Morgen sollte es ja direkt weitergehen. Glücklicherweise waren die Organisatoren mit Ihrem Team früher angereist und hatten bereits alle Zelte aufgestellt.

Am Samstagmorgen hatte auch der Wettergott mitbekommen, dass die DLRG Bergen wieder unterwegs ist und er sandte Sonne nach Süsel. Davon unabhängig ging es - mit genügend Abstand zum Frühstück- wieder auf die Wasserski, Wakeboards und Monoski. Alle nutzen die zwei Stunden, die die Bahn allein für die Gruppe reserviert war voll aus. Die "großen Jungs und Mädels", hier die Altersspanne zwischen 17 und 60+ ließen es sich aber nicht nehmen, ein Tagesticket zu lösen, um Ihr Können auf den Brettern weiter auszubauen. Zusätzlich zur Prallschutzweste, die für alle Pflicht war, rüsteten sie sich mit einem Helm aus und übten Rückwärtsfahrten, Fahrten an einer Hand, Sprünge mit und ohne Rampen. Während der Rest der Gruppe sich am Nachmittag zum Sonnenbaden oder schwimmen im Teich trafen und auf der Wiese neben dem Zeltplatz das kleine "Fußballspiel" in ein Fußballtunier ausartete und direkt von einem Volleyballmatch gefolgt wurde, wurden die Profis nur gesehen, wenn sie schnell zum Zelt flitzen, um etwas zu Essen oder zu Trinken zu holen.

Besonders Highlight war die Wasserrutsche, bestehend aus einer Plane, etwas Spühlmittel und einem Wasserschlauch. Auch hier wurde nach kurzem "Einrutschen" ein spontanes Wettrutschen veranstaltet.

Zum Abendessen fanden sich alle, nach kurzer Suche auf dem weitläufigen Gelände, wieder zusammen.  Nach einer guten Portion Nudeln wurde der Tag mit einer tradionellen Runde "Wikingerschach" gemeinsam abgeschlossen und klang wieder bei Kartenspielen und netten Gesprächen aus.

Sonntagmorgen war von Abreisestimmung noch nichts zu spüren, der gewohnte Prozedere, Frühstück - Wasserski nahm seinen Lauf. Leider war diesmal nach zwei Stunden endgültig Schluss und es mussten Taschen gepackt, Betten, Bänke, Tische und Zelte abgebaut und verpackt werden. Nach getaner Arbeit gab es noch eine Runde "Hot Dogs satt" und schon war der Bus wieder da und es ging Richtung Heimat. War die Hinfahrt noch laut und fröhlich gewesen, wurde es diesmal zur Freunde des Fahrers schnell ruhig im Bus und dutzende Augen fielen zu. Am späten Nachmittag kamen die Berger DLRGler mehr oder weniger ausgeschlafen wieder an ihrem üblichen Treffpunkt am Heisterkamp an.

Alle waren sich einig "Unsere Wasserskifreizeit kann nichts toppen!". Besonderer Dank gilt Organisator Hermann Hekter, der seit dem ersten Tag diese Fahrt auf die Beine stellt und durch seine lustige und kreative Art nie Langeweile aufkommen lässt. Immer wieder sieht man, dass keine Handys, Tablets oder Beamer notwendig sind, um einige super Tage zu verbringen.

 

Text und Bilder: Katharina von Hartz

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